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Lege links einen neuen Kunden an oder wähle einen vorhandenen Kunden aus. Danach kannst du einen strukturierten Anforderungskatalog erstellen.

Kunde

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Projekt

Projekt-Scoping

Version —

0 % ausgefüllt

Aufwand & Preis

Module / Leistungen kalkulieren

Je Position drei Schätzwerte in Stunden. Die App rechnet daraus mit Korrekturfaktor, Aufschlägen und Risiko den Festpreis-Vorschlag.

So schätzt du
  1. Schreib jede Funktion aus „Muss-Funktionen“ als eigene Position auf. Teile sie, bis keine Position mehr als 8 Stunden (wahrscheinlich) hat.
  2. Trag pro Position drei Werte ein: optimistisch, wahrscheinlich, pessimistisch. Vergleiche mit etwas, das du schon gebaut hast.
  3. Kennst du eine Technik noch nicht, plane 2–4 Stunden zum Ausprobieren als eigene Position ein.
  4. Die App rechnet daraus den PERT-Wert (O + 4 × M + P) ÷ 6, multipliziert mit deinem Korrekturfaktor und schlägt Kommunikation, Tests, Deployment, Dokumentation und Bugfixing dazu.
  5. Wähle den Risikoaufschlag nach Klarheit des Projekts. Über 30 %: lieber kein Festpreis.
  6. Nach dem Projekt: echte Stunden mit der Schätzung vergleichen und den Korrekturfaktor in den Einstellungen anpassen.
  • 10–15 %: Umfang klar, Technik bekannt, Kunde bekannt
  • 20–30 %: normale Unklarheiten, neuer Kunde
  • 30–50 %: vage Anforderungen, neue Technik

Besser kein Festpreis: Stundenabrechnung oder erst eine bezahlte Konzeptphase anbieten.

IVA ist die spanische Umsatzsteuer. IRPF ist eine Vorauszahlung auf deine Einkommensteuer: Firmenkunden in Spanien behalten sie ein und zahlen sie für dich ans Finanzamt. Reverse Charge heißt: Eine Firma im EU-Ausland zahlt die Umsatzsteuer selbst, du stellst ohne IVA in Rechnung.

Noch keine Kalkulation erfasst.

Historie

Versionen & Änderungen

Jede fachliche Änderung erzeugt eine neue interne Version.

Vor dem Gespräch · 10 Minuten

Vor dem Gespräch (10 Minuten)

  • Kunde anlegen, neues Projekt anlegen.
  • Umschalter „Nur Fragen fürs Erstgespräch“ einschalten.
  • Website des Kunden ansehen, ggf. Branche und bestehende Werkzeuge notieren.

Im Gespräch · 45–60 Minuten

Im Gespräch (45–60 Minuten)

  1. Problem und Ziel (10 Min.): Lass den Kunden erzählen. Frag nach dem heutigen Ablauf und was ihn daran stört. Trag Stichworte ein, keine Romane.
  2. Nutzer (5 Min.): Wer arbeitet damit? Brauchen die ein eigenes Konto?
  3. Funktionen (15–20 Min.): Sammle alles, was der Kunde nennt. Sortiere dann gemeinsam: Was muss zum Start drin sein, was ist schön, was ist ausdrücklich nicht dabei? Die Frage „Wenn nur die Hälfte ginge – was bleibt?“ hilft enorm.
  4. Rahmen (10 Min.): Geräte, Anbindungen an andere Programme, alte Daten, Design, wer Texte und Bilder liefert.
  5. Budget, Termin, Betreuung (5–10 Min.): Frag nach einem Budgetrahmen („Woran haben Sie ungefähr gedacht?“), dem Wunschtermin und ob du die Software danach betreuen sollst.

Nenne im Gespräch keinen Preis. Sag: „Ich schätze das in Ruhe und schicke Ihnen bis <Tag> ein Angebot.“ Was der Kunde nicht weiß, markierst du mit „Noch unklar“, das landet automatisch bei den offenen Fragen.

Nach dem Gespräch

Nach dem Gespräch

  1. Speichern („Neue Version speichern“).
  2. Offene Fragen ansehen (unter dem Fortschrittsbalken) und dem Kunden per E-Mail schicken, wenn sie den Aufwand stark beeinflussen.
  3. Im Block „Aufwand & Preis“ die Funktionen als Positionen anlegen und schätzen (siehe „So schätzt du“).
  4. Risikoaufschlag wählen, Festpreis-Vorschlag prüfen: Passt er grob zum Budgetrahmen des Kunden? Wenn nicht: Umfang verkleinern (MVP), nicht den Preis drücken.
  5. Status auf „In Review“, am nächsten Tag noch einmal mit frischem Blick prüfen, dann „Export für Kunden“ als Grundlage fürs Angebot.

Faustregeln

Faustregeln

  • Lieber eine Spanne als eine einzelne Zahl nennen.
  • Sind die Anforderungen sehr vage: erst eine kleine bezahlte Konzeptphase anbieten, dann den Festpreis.
  • Alles, was nicht in der Leistungsliste steht, ist eine Änderungsanfrage (Change Request) und wird extra berechnet. Schreib das ins Angebot.
  • Zahlung in Raten: 30 % bei Auftrag, 40 % bei Zwischenstand, 30 % bei Abnahme.
  • Wartung separat anbieten: 15–20 % des Projektpreises pro Jahr.

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